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„Urlaub beginnt im Internet“Artikel drucken
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„Einfache Kartenansichten von Ferienorten sind Schnee von gestern – die interaktiven Geoportale von hubermedia modernisieren die Tourismusbranche.“ Dies sind die Einleitenden Worte einer Fallstudie der Firma Microsoft.

KREATIVITÄT, ÜBERZEUGUNGSKRAFT und Risikobereitschaft – das braucht ein Unternehmensgründer, um seinen Traum von der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Diplom-Informatiker Stefan Huber verfügt über diese Eigenschaften und hat seine Visionen von einer virtuellen Urlaubsplanung erfolgreich in die Tat umgesetzt. „Schon während meines Studiums habe ich mich mit der Entwicklung interaktiver Kartenlösungen für die Tourismusbranche beschäftigt. Und ich habe enormes Potenzial darin entdeckt“, erklärt der Start-up-Unternehmer. Huber beschloss, sich mit dieser Geschäftsidee selbstständig zu machen. 2004 gründet er die Serviceagentur C+V Huber in Lam im Bayerischen Wald, die 2008 in hubermedia GmbH umfirmiert wurde.

GRUNDLAGE SEINES ANGEBOTS ist eine Lösung für die Buchungsabwicklung zwischen Hotels und Gästen. „Die von hubermedia mit Unterstützung von Microsoft entwickelten Geoinformationssysteme haben eine große Zukunft“, prognostiziert Dr. Michael Braun, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ostbayern. „Sie ermöglichen auch Kleinstanbietern aus der Tourismusbranche die wichtige Präsenz im Internet – ohne großen zeitlichen oder finanziellen Aufwand“, lobt Dr. Braun.
„Mit den von hubermedia entwickelten Werkzeugen kann sich selbst derjenige, der ein einziges Zimmer vermietet, wirkungsvoll und ganz einfach präsentieren und jeder noch so kleine Ort seine Veranstaltungen einpflegen.“ Dieser Aspekt ist besonders zentral, weil die Zahl regionaler Tourismusinitiativen und privater Anbieter sehr groß ist und hier noch viel Wachstumspotenzial existiert.

EIN WESENTLICHER SCHLÜSSEL für die Umsetzung von Stefan Hubers interaktiver Urlaubsplanung ist der Entwicklungssprung bei modernen Internetatlas-Angeboten wie Virtual Earth von Microsoft. „Microsoft stellt flächendeckend für Deutschland und die ganze Welt hoch aufgelöste Satellitenfotos zur Verfügung. Auf diese setzen wir mit unserer touristischen Information auf“, so Huber. Darüber hinaus bieten er und sein sechsköpfiges Team interaktive touristische Kartenlösungen an, die die bequeme Urlaubsplanung im Internet ermöglichen. „Bilder sagen mehr als Worte. Die Touristen möchten den Urlaubsort schon vor Reiseantritt begutachten. Mit unserer Softwarelösung können sie sich am Computer Luftbilder ihres Ferienortes ansehen“, sagt Huber. Doch seine Lösung, die auf eContent.Maps aufbaut, kann noch mehr: „Touristen erhalten auch Informationen über Sehenswürdigkeiten oder Veranstaltungen. Damit haben sie die Möglichkeit, sich einen umfassenden ersten Eindruck von den Möglichkeiten an ihrem Urlaubsort zu verschaffen“, nennt der Gründer von hubermedia die Vorteile der interaktiven Kartografie. Die Resonanz auf die virtuellen Regionskarten ist groß. Über 9000 Gastgeber in Ostbayern setzen die Softwarelösung bereits ein, um ihre Unterkünfte zu vermarkten.

DIE AUSSICHTEN für das junge Hightechunternehmen sind extrem positiv, denn die Kartenplattform ist international ausgerichtet. So kann hubermedia auch entferntere touristische Märkte erschließen. Ein Wachstumspotenzial, das über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. „Ich habe mit meiner Idee ins Schwarze getroffen. In den kommenden Monaten wird das von uns entwickelte Softwaremodell in ganz Bayern eingeführt. Damit haben wir das größte Übernachtungsgebiet in Deutschland abgedeckt. Auch die Tourismusverbände aus anderen Bundesländern werden in Kürze auf unser Programm zurückgreifen“, kündigt Huber an, dessen Unternehmen seit 2005 von der Microsoft-Gründerinitiative „unternimm was.“ gefördert wird.

HUBER BEWIES nicht nur Gespür für eine Marktlücke – er ließ sich auch bei der Umsetzung seiner Geschäftsidee nicht beirren und vertraute dem Rat eines starken Partners. „Als ich meinem Professor an der Universität vorschlug, meine Softwarelösung in einer Diplomarbeit weiterzuentwickeln, lehnte dieser zunächst ab“, erinnert sich der 30-Jährige. Die Arbeit genüge nicht den wissenschaftlichen Anforderungen, so der Hochschullehrer. Doch mit dieser Antwort gab sich Huber nicht zufrieden. „Ich wollte meine Arbeit auf jeden Fall realisieren. Doch dafür brauchte ich Unterstützung. Also rief ich kurzerhand bei Microsoft an“, erzählt der Computerspezialist weiter.

DAS TELEFONAT beeinflusste seine berufliche Zukunft entscheidend. „Bei Microsoft stieß ich sofort auf Interesse. Das Unternehmen ermöglichte mirumgehend ein Praktikum“, erinnert sich Stefan Huber. „Während dieser Zeit konnte ich meine Diplomarbeit schreiben – und wichtige Kontakte knüpfen, auf die ich noch heute zurückgreifen kann.“ Motiviert durch die Anerkennung, die Microsoft seiner virtuellen Kartenlösungen zollte, entwickelte der Informatiker sein Programm weiter und ließ sich von Kollegen anregen, am Imagine Cup 2004 teilzunehmen, dem weltweit größten IT-Wettbewerb, der von Microsoft auf internationaler Ebene jährlich initiiert wird. Beim deutschen Finale belegte der Unternehmensgründer den dritten Platz. „Im Anschluss daran machte ich mich selbstständig, und knapp ein Jahr später wurde ich in die Gründerinitiative ‚unternimm was.’ aufgenommen.“

„MICROSOFT WAR EIN MULTIPLIKATOR und ein starker Motor für meine Unternehmensgründung“, betont Huber. „Dieser engagierte Partner an meiner Seite hat mich noch während meines Studiums dazu ermutigt, mein Projekt von vornherein größer zu starten und mich damit selbstständig zu machen“, erzählt der Informatikspezialist. „An der Hochschule wird man nicht auf eine unternehmerische Tätigkeit vorbereitet. Die kontinuierliche Unterstützung durch den starken Mentor Microsoft bot mir in jeder Phase der Unternehmensentwicklung die passende Hilfe – von der Teilnahme am Imagine Cup bis zur Auszeichnung als Microsoft Certified Partner.“

VIELE POTENZIELLE FIRMENGRÜNDER bevorzugen darum noch immer eine sichere Stelle in einem renommierten Unternehmen, statt das Risiko einer Unternehmensgründung zu wagen. Das belegen die Zahlen der Studie „High-Tech-Gründungen in Deutschland – Trends, Strukturen, Potenziale“, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam mit Microsoft im Mai 2008 veröffentlichte: Dank der guten Konjunkturlage wurden zwar im Hightechbereich im vergangenen Jahr vier Prozent mehr Unternehmen gegründet als im Jahr zuvor. Dennoch liegt die absolute Zahl der Hightechgründungen noch immer unter dem Niveau von 1995. Der erfolgreiche Jungunternehmer Stefan Huber plädiert daher für mehr Gründer- und Unternehmergeist: „Ich finde es unglaublich schade, dass viele Studenten ihre Ideen nicht in die Praxis umsetzen. Sie sollten sich an einen Partner wie Microsoft wenden, der ihnen Mut macht, sich am Markt zu etablieren.“

 Die komplette Fallstudie können Sie hier als PDF downloaden.

http://www.microsoft.com/germany/kundenreferenzen/default.mspx


Redakteur: SuperUser Account
Veröffentlicht: 7.8.2008
Anzahl der Aufrufe:10826


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